Vier Alarm-Meldungen in zwei Stunden fordern die Werner Feuerwehr

Feuerwehr-Einsätze

Einen arbeitsreichen Freitagnachmittag hatte die Freiwillige Feuerwehr Werne. Innerhalb von zwei Stunden kam es zu vier Alarmierungen, die die Brandschützer forderten.

Werne, Herbern

, 16.03.2019, 13:09 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein verstopfter Abfluss auf der Stockumer Straße sorgte am Freitag für eine Überflutung, die die Feuerwehr schnell beseitigen konnte.

Ein verstopfter Abfluss auf der Stockumer Straße sorgte am Freitag für eine Überflutung, die die Feuerwehr schnell beseitigen konnte. © Feuerwehr Werne

Am Freitagnachmittag, 15. März 2019, um 16.27 Uhr wurde der Löschzug Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr auf die Autobahn 1 in Fahrtrichtung Bremen alarmiert. Ein BMW hatte auf der nassen Fahrbahn die Kontrolle verloren und war mit der Leitplanke kollidiert. Eine Person wurde leicht verletzt durch den Rettungsdienst betreut.

Auch in der Fußgängerzone Bonenstraße kam es Freitagnachmittag nach dem kurzen, heftigen Regenguss zu einer Überflutung.

Auch in der Fußgängerzone Bonenstraße kam es Freitagnachmittag nach dem kurzen, heftigen Regenguss zu einer Überflutung. © Feuerwehr Werne

Da die Erkundung durch den zuerst eintreffenden Einsatzleiter keine auslaufenden Betriebsstoffe beim verunfallten BMW ergab und auch die Autobahnpolizei den Unfallbereich bereits abgesichert hatte, waren keine Aufgaben für die Feuerwehr vorhanden. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben und 14 freiwillige Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen rückten wieder ein.

Nachdem die Wehrleute wieder an der Wache vom Löschzug 1 Stadtmitte angekommen waren, kam über Telefon die Anforderung der Leitstelle in Unna, ein Tanklöschfahrzeug nach Herbern zur überörtlichen Hilfe zu schicken.

Lagerhalle brannte in Herbern, Hilferuf an Wehr Werne

In Herbern war seit 16.30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr mit drei Löschzügen [Ascheberg, Davensberg und Herbern] im Einsatz, um eine Lagerhalle zu löschen. Zur Wasserförderung forderte Sie ein weiteres Tanklöschfahrzeug (TLF3000) zur Unterstützung an.

Eine Lagerhalle an der Straße Ondrup-Mayknap brannte in Herbern in voller Ausdehnung. Der Gruppenführer vom Löschfahrzeug meldete sich beim Einsatzleiter in Herbern an und verblieb in Rücksprache mit diesem erst mal im Bereitstellungsraum.

Zum Lagerhallenbrand in Herbern rückte ein Tanklöschfahrzeug der Wehr Werne aus. Es kam aber nicht zum Einsatz.

Zum Lagerhallenbrand in Herbern rückte ein Tanklöschfahrzeug der Wehr Werne aus. Es kam aber nicht zum Einsatz. © Feuerwehr Werne

Als sich die Einsatzlage etwas entspannte mussten die Kameraden aus Werne nicht mehr tätig werden. In Rücksprache mit dem Einsatzleiter konnte der Bereitstellungsraum um 17,50 Uhr in Richtung Werne wieder verlassen werden.

In Abwesenheit des Tanklöschfahrzeuges wurde der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne wenig später erneut alarmiert. Das Stichwort im Melder lautete „TH_1 - Wasser steht auf der Straße, ca. 20 cm tief“.

Verstopfter Abfluss sorgt für Überflutung der Stockumer Straße

Der Einsatzort lag an der Stockumer Straße zwischen Werne und Stockum. Mehrere verstopfte Straßenabläufe sorgten nach dem kurzen Starkregen für eine überflutete Straße. Der durch Unrat und Laub verstopfte Korb im Ablauf wurde gezogen bzw. gelehrt und das Wasser konnte so wieder ungehindert abfließen.

Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben. Im Einsatz waren drei Kameraden mit einem Fahrzeug [Rüstwagen]. Nach circa 20 Minuten konnte Einsatzende gemeldet werden.

Auch Bonenstraße stand unter Wasser

Direkt im Anschluss an den Einsatz an der Stockumer Straße wurde der Rüstwagen per Funk zu einer weiteren „Straße unter Wasser“ in die Bonenstraße nach Werne alarmiert. Auch dort sorgte ein verstopfter Ablauf für eine überflutete Straße.

Auch hier wurde der Ablauf gesäubert und danach konnte das Wasser wieder abfließen. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben. Im Einsatz war zusätzlich zum Rüstwagen das zurückgekehrte TLF3000, sodass in Summe 12 Kameraden im Einsatz waren. Nach circa 15 Minuten konnte der Leitstelle in Unna Einsatzende gemeldet werden.

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