Volksfest steigt zum 647. Mal - mit acht neuen Attraktionen

Sim-Jü 2009

WERNE Noch ein paar Mal schlafen, dann regiert in Werne für vier Tage der legalisierte Ausnahmezustand – auch "Sim-Jü" genannt. Das größte Volksfest an der Lippe (24. bis 27. Oktober) zeigt sich in seiner 647. Auflage als Mischung aus Tradition und Fortschritt, Fröhlichkeit und Festlaune.

14.10.2009, 13:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Looping-Karussell „High Energy“ stand zum ersten Mal vor drei Jahren auf dem Hagen, ebenfalls 2005 fuhren in der Achterbahn „Black Hole“ (ohne Loopings) die Besucher im Dunkeln. Der „Devil Rock“ auf dem Marktplatz dreht und hebt sich, wippt dabei mit den Gondeln, Kenner kennen ihn noch als „Flic Flac“.

Zwei Laufgeschäfte hat Jürgen Menke in diesem Jahr verpflichtet, das „Hollywood Dreamland“ auf der Büchereiplatte sowie die „Time Factory“ auf dem Kurt-Schumacher-Platz. Der „Hexentanz“ wirbelt wieder – dieses Mal unter neuer Leitung.

Wirklich neu für Werne ist die Geisterbahn „Haunted Mansion“ auf dem Hagen. Mit hängenden Gondeln geht’s ins Dunkle, dort vibrieren die Gondeln, drehen sich oder kippen leicht nach vorne. Lebende Geister haben sich in diesem Spukhaus ebenfalls versteckt.

Sim-Jü wäre nicht vollständig ohne die beiden Auto- Scooter, den Musikexpress, Twister, Wellenflug und das Riesenrad. Zehn Fahrgeschäfte sind speziell für die Kinder aufgebaut, darunter ein Mini- Auto-Scooter, ein Mini-Wellenflieger, der Truck Stop und – neu – der Crazy Clown.

Auf 1000 Quadratmetern warten im Gewerbezelt neue Aussteller auf die Besucher, Jochen Höinghaus will dort den Schwerpunkt auf Tourismus setzen.

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