Vom Tor der Stadt zum Sorgenkind

Burgstraße

Ein Sorgenkind der Stadt Werne sei die Burgstraße, gibt Gisbert Bensch von der Stadt Werne offen zu. Und auch Stadtplaner Ralf Bülte wäre es recht, wenn hier schnell etwas passieren könnte. Doch die Stadt habe kein Geld.

WERNE

von Von Helga Felgenträger

, 24.03.2011, 16:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ursprünglich war die Burgstraße mal das Tor nach Werne.

Ursprünglich war die Burgstraße mal das Tor nach Werne.

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Burgstraße im Wandel der Zeit

War die Burgstraße anfangs das Tor zur Stadt, so hat sie sich mittlerweile zum Sorgenkind entwickelt. Doch es gibt auch liebevoll gepflegte Häuser dort.
24.03.2011
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Der Straßenzug zeigt die unterschiedliche Fassadengestaltung.© Foto: Helga Felgenträger
Das Straßenschild erinnert an den Weg zur bischöflichen Burg, nach 1400 vom Fürstbischof von Münster erbaut und 1586 abgebrannt.© Foto: Helga Felgenträger
Viele Jahrzehnte ist Familie Möllmann mit ihrem Fahrradladen und Werktstatt an der Burgstraße. Seit 1932 auf dem ehemaligen Zinke-Gelände und seit 1969 an der Ecke zur kleinen Burgstraße.© Foto: Helga Felgenträger
Das Gelände der ehemaligen Gaststätte Zinke liegt seit vielen Jahren brach.© Foto: Helga Felgenträger
Hochwasser an der Burgstraße mit Blick auf die Gaststätte Resmann, später Gaststätte Helpenstein.© Foto: Helga Felgenträger
Kaum einem fällt es auf, dass die Burgstraße verkehrsberuhigt und als Spielstraße ausgebildet ist. Die Autos brettern hier trotzdem durch.© Foto: Helga Felgenträger
In der alten Gaststätte Resmann, später Helpenstein, kehrten die Menschen nach ihrem Kirchgang gerne ein. Vor allem die Landbevölkerung fand in der angrenzenden Scheune Platz für ihr Pferdegespann.© Foto: Helga Felgenträger
Prachtvolle Aufbauten zieren das Gebäude an der Burgstraße 21.© Foto: Helga Felgenträger
Der Erker hat in der Burgstraße Tradition. Der Vorsprung ist bei den Bewohnern beliebt. Von hier aus lässt sich schön die Burgstraße überblicken.© Foto: Helga Felgenträger
Hochwasser in der Burgstraße in den Zwanziger Jahren. Wohnhaus des ehemaligen Bauunternehmers Kortmann ab 1938 Reuter.© Foto: Helga Felgenträger
Die Hauptzufahrt in die Stadt führte für die Landbevölkerung aus Varnhövel und Südkirchen einst durch die Burgstraße.© Foto: Helga Felgenträger
Ursula und Martin Schiwy wohnen seit dreißig Jahren an der Burgstraße. Sie haben ihr Haus umgebaut und gemütlich eingerichtet. Vom Kellergeschoss bis zum Dachgeschoss.© Foto: Helga Felgenträger
Familie Vennemann-Dunkel renovierte das Gebäude und führte die beiden Doppelhaus-Hälften einheitlich zusammen.© Foto: Helga Felgenträger
Das Gebäude an der Burgstraße 19 steht leer und verfällt.© Foto: Helga Felgenträger
Die Burgstraße 13 soll noch in diesem Jahr restauriert werden.© Foto: Helga Felgenträger
Verzierungen schmücken die Burgstraße 11.© Foto: Helga Felgenträger
Erst kürzlich vorbildlich restauriert: Das Denkmal an der Burgstraße 1.© Foto: Helga Felgenträger
Der Ableger der Burgstraße, die kleine Burgstraße.© Foto: Helga Felgenträger
In das Haus der jüdischen Familie Salomon zog später der Stuhlmacher Heinz Elberfeld ein. Er ist im Ruhestand. Die Stühle im Schaufenster zeugen von seinem einstigen Handwerk.© Foto: Helga Felgenträger
Ursprünglich war die Burgstraße mal das Tor nach Werne.© Foto: Helga Felgenträger
Seit 80 Jahren lebt Anneliese Höhne an der Burgstraße.© Foto: Helga Felgenträger
Stolperstein vor dem Haus Salomon, später das Wohnhaus des Stuhlmachers Elberfeld.© Foto: Helga Felgenträger
Straßenzug Burgstraße.© Foto: Helga Felgenträger
Die Burgstraße 29 erlebte eine wechselvolle Geschichte. Zuerst war es eine Scheune, danach zog ein Lebensmittelgeschäft ein und heute sind hier zwei große Wohnungen.© Foto: Helga Felgenträger
Die Fassade der Burgstraße 25 ist ein Schmuckstück.© Foto: Helga Felgenträger
Schmaler geht´s nicht: Burgstraße 23.© Foto: Helga Felgenträger
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Burgstraße im Wandel der Zeit

War die Burgstraße anfangs das Tor zur Stadt, so hat sie sich mittlerweile zum Sorgenkind entwickelt. Doch es gibt auch liebevoll gepflegte Häuser dort.
24.03.2011
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Der Straßenzug zeigt die unterschiedliche Fassadengestaltung.© Foto: Helga Felgenträger
Das Straßenschild erinnert an den Weg zur bischöflichen Burg, nach 1400 vom Fürstbischof von Münster erbaut und 1586 abgebrannt.© Foto: Helga Felgenträger
Viele Jahrzehnte ist Familie Möllmann mit ihrem Fahrradladen und Werktstatt an der Burgstraße. Seit 1932 auf dem ehemaligen Zinke-Gelände und seit 1969 an der Ecke zur kleinen Burgstraße.© Foto: Helga Felgenträger
Das Gelände der ehemaligen Gaststätte Zinke liegt seit vielen Jahren brach.© Foto: Helga Felgenträger
Hochwasser an der Burgstraße mit Blick auf die Gaststätte Resmann, später Gaststätte Helpenstein.© Foto: Helga Felgenträger
Kaum einem fällt es auf, dass die Burgstraße verkehrsberuhigt und als Spielstraße ausgebildet ist. Die Autos brettern hier trotzdem durch.© Foto: Helga Felgenträger
In der alten Gaststätte Resmann, später Helpenstein, kehrten die Menschen nach ihrem Kirchgang gerne ein. Vor allem die Landbevölkerung fand in der angrenzenden Scheune Platz für ihr Pferdegespann.© Foto: Helga Felgenträger
Prachtvolle Aufbauten zieren das Gebäude an der Burgstraße 21.© Foto: Helga Felgenträger
Der Erker hat in der Burgstraße Tradition. Der Vorsprung ist bei den Bewohnern beliebt. Von hier aus lässt sich schön die Burgstraße überblicken.© Foto: Helga Felgenträger
Hochwasser in der Burgstraße in den Zwanziger Jahren. Wohnhaus des ehemaligen Bauunternehmers Kortmann ab 1938 Reuter.© Foto: Helga Felgenträger
Die Hauptzufahrt in die Stadt führte für die Landbevölkerung aus Varnhövel und Südkirchen einst durch die Burgstraße.© Foto: Helga Felgenträger
Ursula und Martin Schiwy wohnen seit dreißig Jahren an der Burgstraße. Sie haben ihr Haus umgebaut und gemütlich eingerichtet. Vom Kellergeschoss bis zum Dachgeschoss.© Foto: Helga Felgenträger
Familie Vennemann-Dunkel renovierte das Gebäude und führte die beiden Doppelhaus-Hälften einheitlich zusammen.© Foto: Helga Felgenträger
Das Gebäude an der Burgstraße 19 steht leer und verfällt.© Foto: Helga Felgenträger
Die Burgstraße 13 soll noch in diesem Jahr restauriert werden.© Foto: Helga Felgenträger
Verzierungen schmücken die Burgstraße 11.© Foto: Helga Felgenträger
Erst kürzlich vorbildlich restauriert: Das Denkmal an der Burgstraße 1.© Foto: Helga Felgenträger
Der Ableger der Burgstraße, die kleine Burgstraße.© Foto: Helga Felgenträger
In das Haus der jüdischen Familie Salomon zog später der Stuhlmacher Heinz Elberfeld ein. Er ist im Ruhestand. Die Stühle im Schaufenster zeugen von seinem einstigen Handwerk.© Foto: Helga Felgenträger
Ursprünglich war die Burgstraße mal das Tor nach Werne.© Foto: Helga Felgenträger
Seit 80 Jahren lebt Anneliese Höhne an der Burgstraße.© Foto: Helga Felgenträger
Stolperstein vor dem Haus Salomon, später das Wohnhaus des Stuhlmachers Elberfeld.© Foto: Helga Felgenträger
Straßenzug Burgstraße.© Foto: Helga Felgenträger
Die Burgstraße 29 erlebte eine wechselvolle Geschichte. Zuerst war es eine Scheune, danach zog ein Lebensmittelgeschäft ein und heute sind hier zwei große Wohnungen.© Foto: Helga Felgenträger
Die Fassade der Burgstraße 25 ist ein Schmuckstück.© Foto: Helga Felgenträger
Schmaler geht´s nicht: Burgstraße 23.© Foto: Helga Felgenträger
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Anneliese Höhne lebt hier seit ihrer Kindheit, sie hat den Wandel der Straße miterlebt. Ihr Vater Franz Schemkämper habe schon immer gesagt: Seit dem Bau der Fußgängerbrücke sei es mit der Burgstraße bergab gegangen. Danach ging der Verkehr durch die Steinstraße in die Innenstadt. Inzwischen leben von den Alteingesessenen nur noch die wenigsten in der Straße. Viele Grundstücke liegen brach, Häuser stehen leer und auch das Denkmal Burgstraße 13 verfällt immer mehr.

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