Von Mathias Herrmann bis Janina Hartwig - Diese Schauspieler kommen in den Kolpingsaal

Kulturprogramm

Der Spielplan steht: Im Kolpingsaal sind bei den kommenden Theater- und Kabarettabenden viele TV-Schauspieler und neue Gesichter auf der Bühne zu sehen. Aber auch Klassiker sind dabei.

Werne

, 21.08.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Von Mathias Herrmann bis Janina Hartwig - Diese Schauspieler kommen in den Kolpingsaal

Im Kolpingsaal erwartet die Besucher in der neuen Spielzeit ein buntes Theater- und Kabarettprogramm. © André Elbing

Das Kulturprogramm für die Saison 2019/2020 steht fest - und damit auch die Theaterstücke und Kabarettabende im Kolpingsaal an der Alten Münsterstraße 12. Wir geben in unserer Bildergalerie einen Überblick.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Diese Künstler treten im Kolpingsaal auf

Der Spielplan steht: Im Kolpingsaal werden bei den kommenden Theater- und Kabarettabenden viele TV-Schauspieler und neue Gesichter auf der Bühne zu sehen sein. Aber auch Klassiker sind dabei - jeweils um 20 Uhr.
20.08.2019
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Das Stück „4000 Tage“ (10. Februar 2020) von Peter Quilter ist mit Mathias Herrmann (u.a. TV-Serie „Alarm für Kobra 11“) prominent besetzt. Die zentrale Frage: Was geschieht mit einem Menschen, dem ein Großteil seiner Biografie abhanden gekommen ist? Eine packende Geschichte um Liebe, Vorurteile und die Suche nach der Wahrheit – mit einer gehörigen Portion trockenem Humor.© Mathias Bothor
Im Theaterstück „Falsche Schlange“ (20. November 2019), einem Psycho-Thriller von Alan Ayckborn mit Gerit Kling (Fernsehserie „Rote Rosen“) in der Hauptrolle, ist nichts, wie es scheint. Ein abgründiges Katz- und Mausspiel um Familiengeheimnisse, alte Geister und Geld stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Selbst krimigeübte Zuschauer könnten dabei über falsche Fährten stolpern.© Veranstalter
Das Schauspiel „Die Dinge meiner Eltern“ (22. Januar 2020) von und mit Gilla Cremer verspricht ein eindringliches Theatererlebnis, das das Publikum in Erinnerung an die jeweils eigene Familiengeschichte ergreift. Denn nach dem Tod ihrer Eltern steht die Protagonistin im Zuge der Haushaltsauflösung vor vielen Fragen, schweren Entscheidungen und einem emotionalen Hin und Her.© ARNO DECLAIR
Die Komödie „Vier Sternstunden“ (5. Dezember 2019) von Daniel Glattauer mit Günther Maria Halmer und Janina Hartwig (Foto) stellt die Frage nach der Sinnhaftigkeit des eigenen Handelns im Hier und Jetzt. Das klingt philosophischer als es tatsächlich ist. Denn an dem Schauplatz – einem Vier-Sterne-Hotel, das seine besten Zeiten hinter sich hat – geht es eher kämpferisch als nachdenklich zu.© Barbara Bauriedl
Das „Traumtheater Salomé“ (13. März 2020) um Harry Owens bietet Magie, Spitzentanz und Clownerie auf hohem technischen und künstlerischen Niveau. Das Publikum wird in eine Welt voller Phantasie entführt – mit beeindruckenden Kulissenbildern und tollen Kostümen. Thematisch geht es um die Entstehung des Lebens und die Lebe – verpackt in Akrobatik, Jonglage, Pantomime und Co.© Photo By André Elbing
Beim Kabarettabend „Außer Rand und Band“ (28. November 2019) wollen Herbert Knebel und sein musikalisches Affentheater die Lachmuskeln ihres Publikums strapazieren. Knebels Geschichten gepaart mit Songs der Bee Gees, Pink Floyd, The Who oder David Bowie – das klingt vielversprechend.© Agentur
Günna präsentiert seine „Klare Kante“ (2. April 2020): Beim Kabarettabend mit Bruno Knust wird Klartext gesprochen – und das nicht nur in Ruhrpott-Mundart, sondern zudem untermauert mit der entsprechenden Ruhrpott-Philosophie. Alles getreu Günnas Leitsatz: „Im Leben wie Fußball kommste nich weit, wenne nich weiß, wo dat Tor steht.“ Garantiert gibt’s dabei viele Pointen und witzige Spielszenen.© Isabella Thiel
Das Kabarett-Programm „Hitzewallungen“ (7. März 2020) von Lioba Albus greift so manch brisantes Thema auf: Erderwärmung und Klimakatastrophe zum Beispiel. Aber auch Geldbeutelschwund und Mallorcaphobie. Kein Wunder, dass viele den Urlaub auf dem heimischen Balkonien bevorzugen. Freizeitberaterin Mia weiß die besorgten Seelen aber zu beruhigen – auf urkomische Art.© Oliver Haas

„Wir haben bereits 360 Abos verkauft. Damit sind wir ganz zufrieden“, sagte Marlies Goßheger vom Kulturbüro der Stadt bei der Vorstellung des Kulturprogramms.

500 Besucher passen in den Kolpingsaal. Und dass der einige Male ausverkauft sein wird, davon sind die Veranstalter überzeugt. Schließlich gibt es neben den echten Dauerbrennern wie Günnas „Klare Kante“ oder Lioba Albus‘ „Hitzewallungen“ auch neue Gesichter auf der Bühne.

Von Mathias Herrmann bis Janina Hartwig - Diese Schauspieler kommen in den Kolpingsaal

Marlies Goßheger vom Kulturbüro und Dezernent Alexander Ruhe stellten das neue Programm im Kolpingsaal vor. © Felix Püschner

Ausgewogenes Programm

„Wir haben versucht, auch den ein oder anderen prominenten Namen einzubauen. Aber uns ging es vor allem darum, dass die Themen etwas hergeben“, so Goßheger. Neben leichter Unterhaltung sollen einige Programmpunkte eben auch zum Nachdenken und Diskutieren anregen.

Das Stück „Die Dinge meiner Eltern“ könnte Potenzial dazu haben. In dem Ein-Personen-Stück von und mit Gilla Cremer geht es den Tod der Eltern und die Haushaltsauflösung, bei der viele Erinnerungsstücke zum Vorschein kommen. Es verspricht eine emotionale Achterbahnfahrt mit anrührenden und komischen Momenten.

Karten und Broschüre:
  • Der Vorverkauf für die Veranstaltungen beginnt am 2. September. Das Kulturprogramm liegt als Broschüre an vielen Orten in Werne aus, etwa im Stadthaus, bei der VHS, im Museum oder im Solebad.
  • Die Vorverkaufsstellen: Kulturbüro, Zimmer 218 im Alten Amtsgericht, Bahnhofstraße 8, Tel. (02389) 71560 oder 71535; Reisebüro Wagner, Markt 8, Tel. (02389) 5028; Tourist-Info, Markt 19, Tel. (02389) 534080; Schreibwaren Angelkort, Südstraße 13, Ascheberg-Herbern, Tel. (02599) 98895
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