Warnstreik könnte Buspendlern Probleme bereiten

Öffentlicher Dienst

Die Gewerkschaft Verdi hat die Angestellten im öffentlichen Dienst für Mittwoch, 21. März, erneut zum Warnstreik aufgerufen. Beim vergangenen Streik am 7. März sind die Auswirkungen nur in geringem Maße zu spüren gewesen. Wie wird es diesmal sein?

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von Von Daniel Claeßen

, 19.03.2012, 16:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vor allem die Fahrgäste der Verkehrsbetriebe im Kreis Unna (VKU) werden sich auf Verspätungen oder Ausfälle einstellen müssen. „Wir gehen davon aus, dass die Fahrer der VKU streiken werden, die der Privatunternehmen nicht“, erklärte Betriebsleiter Andreas Feld auf RN-Anfrage.Keine Garantie für Buslinien Die VKU versuche, flexibel zu reagieren. „Aber gerade in der Mittagszeit, wo unter normalen Bedingungen zwei Fahrer auf einer Linie parallel im Einsatz sind, kann es passieren, dass einer fährt und der andere nicht.“ Am sichersten sei es, wenn Fahrgäste, die täglich mit dem Bus unterwegs sind, bereits am Vortag ihren Fahrer fragen, ob er sich an dem Streik beteiligt oder nicht. „In der Regel wechseln die Fahrer ja nicht täglich auf den Linien, von daher wäre diese Information ein ziemlich sicherer Anhaltspunkt.“ Eine Garantie könne er jedoch für keine Linie geben, stellte Feld klar.Kein Streik im Solebad Keine Auswirkungen hat der Warnstreik auf die Abfuhr der Biotonne durch die Stadtwerke Selm. „Nach derzeitigem Stand läuft der Betrieb ganz normal“, teilte Christine Saber aus Nachfrage mit. Gleiches gilt für das Natur-Solebad, wo ebenfalls Angestellte im öffentlichen Dienst beschäftigt sind. „Mir ist nicht bekannt, dass jemand streiken will“, erklärte Carsten Langstein gegenüber unserer Zeitung.Bleibt noch das Stadthaus, wo nach Auskunft von Jörg Krumrey am 7. März zwischen 30 und 40 Personen in den Streik getreten waren. „Wir rechnen für Mittwoch mit etwa der gleichen Größenordnung.“ Die Bürger könnten jedoch trotzdem alle Dienste der Verwaltung in Anspruch nehmen, es seien keine Engpässe zu befürchten

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