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Was das Jahr in Werne bringt

Das Jahr 2015 hinterlässt einen faden Beigeschmack: Zwar gab es durchaus Erfolge wie die Neubau-Entscheidung von Amazon, die Veranstaltungsreihe „Donnerstags in Werne“ oder zahlreiche Neubauten in der Innenstadt. Doch vor allem der Hickhack um das Solebad verhagelt am Ende die Bilanz. Hier geht es um die Zukunft einer ganzen Stadt – weshalb das Bad 2016 erneut ganz oben auf der Aufgabenliste steht, mit der RN-Redakteur Daniel Claeßen einen Ausblick auf das neue Jahr wagt.
05.01.2016
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Solebad: Nach der Posse um zu hohe Kosten des Neubaus steht im Februar die neue Vergabe der Entwurfsplanung an. Dieser Schuss muss sitzen - für einen weiteren Fehltritt reicht das Vertrauen in der Bevölkerung längst nicht mehr aus. Hinzu kommt, dass durch Kündigungsschutzklagen ehemaliger Mitarbeiter zusätzliche Kosten drohen.






vG vom Oskar.© Foto: Oskar Neubauer
Innenstadt: Die Veranstaltungsreihe "Donnerstags in Werne" war ein guter Ansatz, der 2016 fortgeführt wird. Zudem gibt es ein großes Stadtfest. Doch ob solche Aktionen reichen, um eine Stadt zu retten, die ihr Wahrzeichen (zumindest temporär) verloren hat, darf bezweifelt werden. Es braucht einen intensiven Dialog mit Immobilienbesitzern und neue Lösungen für die vielen kleinen, leerstehenden Geschäfte.© Foto: Vanessa Trinkwald
Wer in Werne Wohnraum kaufen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Da kommen familienfreundliche Baugebiete gerade recht - ihre Entwicklung ist 2016 ebenso Pflicht wie die Unterstützung von Kaufinteressenten bei Bestandsbauten. Hinzu kommt die Notwendigkeit eines neuen Gewerbegebietes, wo Werne die Entwicklung des interkommunalen Standortes an der A1 vorantreiben muss.© Foto: Daniel Claeßen
Der Betreuungsbedarf in Werne steigt durch mehr Geburten, Zuzüge und Flüchtlingskinder. Da die Stadt bereits 2013 den Elternbeitrag signifikant erhöht hat, ist aber die Belastungsgrenze der Familien erreicht. Die veränderten Anforderungen müssen deshalb ohne eine erneute Beitragserhöhung gemeistert werden.© Foto: Franziska von Heusinger
Werne hat die Flüchtlinge 2015 mit offenen Armen empfangen. Dieser Kurs muss 2016 fortgesetzt werden - was für die Stadt aber auch bedeutet, aktiv auf Unterstützung von Bund und Land zu pochen, um die vielen Helfer zu entlasten. Und ganz wichtig: Es muss weiter energische Widerstand gegen Hetzer und Rassisten geleistet werden, die die aktuelle Situation für ihre populistischen Parolen nutzen.© Foto: Elisabeth Plamper
Kategorie "Muss nicht, wäre aber schön": 2015 hat der Werner SC den Aufstieg in die Landesliga verpasst. 2016 wird es wohl auch nichts werden. Vielleicht ist es an der Zeit, die Kräfte in der Lippestadt endlich zu bündeln und einen starken Fußballverein zu bilden, der dann auch eine reelle Chance hat, höherklassig zu spielen. Das Umfeld dürfte dies zumindest hergeben.© Foto: Dominik Möller
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