Weichen stellen für die Zukunft

WERNE In einer Sondersitzung stellte der Rat heute Abend die Weichen für eine Fortführung des Stadtmarketings. Ziel ist es, die Attraktivität der Stadt weiter zu steigern, um auch in Zukunft im harten Wettbewerb der Kommunen bestehen zu können.

von Von Rudolf Zicke

, 24.01.2008, 20:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit dabei in der Sondersitzung: Rolf Strohmenger, Hartmut Marks, Carls Reckers und Hein-Theo Küper (von links).

Mit dabei in der Sondersitzung: Rolf Strohmenger, Hartmut Marks, Carls Reckers und Hein-Theo Küper (von links).

Zu Beginn der Sitzung ließ Bürgermeister Rainer Tappe die Geschichte des Stadtmarktings Revue passieren: Nach langen Geburtswehen sei 2005 die Stadtmarketing GmbH gegründet worden, dann hätten der Stadtmarketing-Beirat und drei Arbeitskreise ihre Arbeit aufgenommen, strategische Ziele und Maßnahmen entwickelt. „Dieses Verfahren“, so Tappe, „stellt eine wirkliche Form der Bürgerbeteiligung dar.“

Ziele und Strategien entstanden

In vorbildlicher Weise hätten sich, ergänzte der Beiratsvorsitzende Hein-Theo Küper, Menschen mit unterschiedlichsten Interessen zusammengefunden, um gemeinsam an der Zukunft der Stadt mitzuwirken. Aus diesem Zusammenspiel seien die Ziele und Strategien entstanden, die Küper selbst für den Arbeitskreis Historische Einkaufsstadt, Hartmut Marks (Kultur/Freizeit), Rolf Strohmenger (Tourismus) und Carl Reckers (Wirtschaft und Verkehr) darstellten.

Pfunde, mit denen man wuchern kann

Dabei überschnitten sich – natürlich – einige Ziele und Strategien der Arbeitskreise, wie zum Beispiel bei der Feststellung, dass Maßnahmen für eine bessere Außenwerbung vonnöten seien. „Wir müssen unsere Stärken stärken“, betonte Hartmut Marks. Und: Werne müsse sich einen Slogan zulegen, damit die Stadt zu einer unverwechselbaren „Marke“ werde. Es müsse deutlich werden: „Wir sind eine Stadt mit Ideen und mit Zukunft.“ Sim-Jü, Museum, Solebad und auch das außerhalb von Werne noch nicht so bekannte Gradierwerk seien Pfunde, mit denen Werne wuchern könne, waren sich alle einig.

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