Gottfried Erves verkauft gemeinsam mit seinem Sohn Benedikt Weihnachtsbäume auf dem Parkplatz des Rewe Kaufparks. © Charlotte Schuster
Weihnachtsbaum-Verkauf in Werne

Weihnachtsbäume trotz Lockdown: Bei diesen Verkaufsstellen in Werne werden Sie fündig

Auch wenn Weihnachten dieses Jahr für viele Menschen anders wird, darf der Christbaum in den meisten Familien nicht fehlen. Unsere Übersicht zeigt, wo es sie in Werne zu kaufen gibt.

Bald ist Weihnachten. Dieses Fest wird anders, als alle vorherigen. Doch eins bleibt: Für die meisten Familien gehört der Weihnachtsbaum an den Festtagen ins Wohnzimmer. In Werne ist der Weihnachtsbaum-Verkauf schon gestartet. Wir geben eine Übersicht, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Regionalität der Bäume spielt große Rolle

„In dieser Zeit wollen die Menschen es besonders gemütlich und schön Zuhause haben“, sagt Stefanie Vormfelde, Stellvertretende Betriebsleiterin des Hagebaumarks in Werne. Ende November ist der Weihnachtsbaum-Verkauf im Markt gestartet.

Doch aufgrund des Lockdowns, muss der Hagebaumarkt ab Mittwoch (16. Dezember) schließen und kann ab diesem Zeitpunkt auch keine Weihnachtsbäume mehr verkaufen. Bisher hatte der Hagebaumarkt Nordmann-Tannen in unterschiedlichen Größen und Qualitäten angeboten.

Hof Rasche bietet Weihnachtsbaum Lieferservice

Der Hof Rasche verkauft offiziell erst seit Samstag (12. Dezember) Weihnachtsbäume und das aus einem gutem Grund: „Wir bieten sehr frische Bäume an, die erst so spät wie möglich geschlagen werden“, sagt Christian Rasche, der Inhaber des Hofes.

Auch er habe seit Jahren nur noch Nordmann-Tannen aus dem Sauerland im Angebot. „Die restlichen Tannen lohnen sich nicht mehr. Die Edeltanne und die grüne Fichte sind nicht mehr gefragt“, verdeutlicht er. Seine Bäume reichen von einem halben bis zu drei Meter Höhe und kosten 18 Euro pro Meter.

„Bei uns kann man sich die Bäume nicht nur im Netz anschauen. Jeder Baum kann ausgepackt und rundherum begutachtet werden“, sagt Rasche. Zusätzlich liefere er am Abend Bäume aus. Hof Rasche darf trotz des Lockdowns weiterhin Weihnachtsbäume verkaufen.

„So früh hatten wir noch nie solche Umsätze“

Bereits seit 47 Jahren verkauft Gottfried Erves auf dem Parkplatz des Rewe-Kaufparks seine selbst angebauten Tannen. Unter anderem verkaufe er Blaufichten, Edeltannen und Nordmann-Tannen sowie Nobilis, die von 0,8 bis 5 Metern erhältlich sind. „In den nächsten Jahren möchte ich meine Bäume komplett auf Bio umstellen“, sagt Erves.

Die Kunden können vom 03. Dezember bis zum 24. Dezember Weihnachtsbäume bei ihm kaufen. „So früh hatten wir noch nie solche Umsätze. Einige haben Angst, dass man hinterher keine Bäume mehr kaufen darf oder es zu voll wird“, sagt Erves. Trotz des Corona-Lockdowns, darf Erves den Weihnachtsbaum-Verkauf durchführen.

Preise für Weihnachtsbäume bleiben stabil

Der Raiffeisen-Markt Werne bietet Tannen aus dem Sauerland an, diese ungefähr 75 Zentimeter bis 4 Meter hoch sind. Die Verkaufspreise variieren je nach Größe und Qualität der Bäume.

„Die gängigste Höhe von 2,20 bis 2,50 Metern kostet um die 45 Euro. Die Preise sind schon seit Jahren stabil“, sagt Matthias Pauly, Marktleiter vom Raiffeisen-Markt Werne.

Pauly gibt Tipps für eine längere Haltbarkeit der Bäume: „Den Baum Zuhause ansägen und ins Wasser stellen“. Als zusätzliches Angebot liefert der Markt die Weihnachtsbäume kostenlos innerhalb weniger Tage im Raum Werne. Der Raiffeisen-Markt bleibt trotz des Corona-Lockdowns geöffnet. Somit können dort weiterhin Weihnachtsbäume gekauft werden.

Öffnungszeiten des Weihnachtsbaumverkaufs:

  • Hof Rasche, Sandbochumer Weg 2: 8 bis 18 Uhr (Weihnachtsbaum-Verkauf bis zum 24. Dezember)
  • Evers am Rewe-Kaufpark, Klöcknerstraße 1: 9 bis 22 Uhr (Weihnachtsbaum-Verkauf bis zum 24. Dezember)
  • Raiffeisenmarkt, Capeller Straße 59: Mo-Fr 8 bis 18 Uhr, Samstags 8 bis 14 Uhr (Weihnachtsbaum-Verkauf bis zum 24. Dezember)
Über die Autorin
Freier Mitarbeiter
Neben dem Journalistik-Studium unterstützt Charlotte Schuster die Redaktion in Werne. Im Sommer 2020 hat sie ein Praktikum bei den Ruhr Nachrichten absolviert, welches ihr die schönen Seiten des Lokaljournalismus gezeigt hat.
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