Die Uhlandstraße ist jetzt Einbahnstraße - zum Wohle der Grundschulkinder

Einbahnstraße

Schluss mit dem Elterntaxi-Chaos vor der Uhlandschule: Eine Einbahnstraße soll jetzt den Verkehrsstrom leiten. Ob das klappt, ist fraglich.

Werne

, 05.11.2019, 16:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Uhlandstraße ist jetzt Einbahnstraße - zum Wohle der Grundschulkinder

An der Uhlandschule gibt es neuerdings eine Einbahnstraße und einen Fußgängerüberweg. © Sylva Witzig

Die Schüler der Uhlandschule kommen nun sicherer zur Schule. Betonpoller und ein elektronisches Tempo-Warnschild sollen schon länger dafür sorgen, dass mehr Rücksicht auf die Kinder genommen wird. Nun hilft ein Zebrastreifen den Kleinen über die Straße. Und noch etwas ist neu: Die Uhlandstraße ist nur noch von der Selmer Straße aus befahrbar. Mithilfe der Einbahnstraße soll das Chaos vor der Schule gelichtet werden.

Wenn die Elterntaxis vor der Schule eintrudelten, wurde es häufig eng, wie ein Leser berichtet. Autos drehten demnach in den Einfahrten der Nachbarn, um auf dem kürzesten Weg zurück nach Hause zu kommen. Der Lehrerparkplatz wurde genutzt, um Kinder aus- und einsteigen zu lassen. Um dem Gegenverkehr auszuweichen, fuhren manche Eltern über den Gehweg der Wibbeltstraße und im Bereich der Bushaltestelle staute sich der Verkehr.

Lang ersehnter Zebrastreifen

Die Uhlandschule ist mit mehr als 400 Schülern und fünf Zügen die größte Grundschule Wernes. Für die Einbahnstraße und den Zebrastreifen hatten sich die Verantwortlichen bereits Anfang des Jahres eingesetzt. Ob die Einrichtung der Einbahnstraße wirklich zur Auflösung des Eltern-Staus führt, wird sich noch zeigen - durch die Einbahnstraße werden andere umliegende Straßen stattdessen stärker frequentiert.

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