Ute Kirscht (63) geht nach 48 Dienstjahren in den Ruhestand

Stadtverwaltung Werne

Sie hat als Bürogehilfin angefangen. Dann das Vorzimmer zweier Bürgermeister geleitet. Am Schluss war sie die rechte Hand der Wirtschaftsförderin. Jetzt geht Ute Kirscht in den Ruhestand.

Werne

, 18.02.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ute Kirscht (63) geht nach 48 Dienstjahren in den Ruhestand

Bürgermeister Lothar Christ verabschiedete Ute Kirscht (63) offiziell in den Ruhestand. © Jörg Heckenkamp

Ute Kirscht (63) blickt auf eine knapp 50-jährige Berufstätigkeit zurück. Angefangen in der Verwaltung ihres Wohnortes Bergkamen (sie wohnt in Rünthe) im Jahre 1969, wechselte sie bereits im Oktober 1972 zur Stadtverwaltung Werne.

Dort hat sie „eine beeindruckende Karriere gemacht“, sagte Bürgermeister Lothar Christ am Montag, 18. Februar, bei der offiziellen Verabschiedung der 63-Jährigen.

Ute Kirscht (63) geht nach 48 Dienstjahren in den Ruhestand

Wünschten Ute Kirscht (M.) viel Glück für die Zukunft (v.l.): Martina Eden-Hetberg (Personalvertretung), Wirtschaftsförderin Carolin Brautlecht, Werner Kneip (Personalvertretung), Dezernent Frank Gründken und Bürgermeister Lothar Christ. © Jörg Heckenkamp

Ute Kirscht hat als Bürogehilfin angefangen, hat zusätzlich Stenotypistin gelernt. Später organisierte sie die Büros der Bürgermeister Meinhard Wichmann und Rainer Tappe.

Ute Kirscht war die rechte Hand der Wirtschaftsförderung

Seit dem Amtsantritt von Wirtschaftsförderin Carolin Brautlecht vor neuneinhalb Jahren „haben wir Hand in Hand gearbeitet. Auf Ute Kirscht war immer Verlass. Sie zeichnet sich durch Loyalität, Lebensfreude und Perfektionismus aus“, sagte Brautlecht bei der Verabschiedung.

Das mit der Lebensfreude kann die scheidende Mitarbeiterin, die Freitag, 22. Februar, ihren allerletzten Arbeitstag bestreitet, uneingeschränkt bestätigen. „Auch wenn es manchmal stressig war - die Arbeit hat mir immer Spaß gemacht.

Zeit für Camping-Leidenschaft und den Enkelsohn

In Zukunft will sich Ute Kirscht verstärkt ihrer Campingleidenschaft widmen. Sie hat einen festen Stellplatz mit einem Mobilheim am Niederrhein. Auch der zweijährige Enkelsohn darf auf mehr Zeit mit seiner Oma bauen.

Ein weiterer Wunsch für den Ruhestand: „Auch mal etwas länger schlafen“, sagt Ute Kirscht mit einem Schmunzeln. Und wenn dann draußen schönes Wetter herrscht, kann sie sich gut eine Nordic-Walking-Runde am Kanal in Rünthe vorstellen.

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