Werner genießen ihren neuen Marktplatz

Gute Stube

Die Werner machen das, was sich alle, die sich für den Umbau der Innenstadt stark gemacht haben, erhoffen: Sie genießen die neu gestaltete Fußgängerzone inklusive Marktplatz.

WERNE

von Von Arndt Brede

, 02.10.2011, 14:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Je nach Wetterlage wird das Wasserspiel zum Winter abgestellt.

Je nach Wetterlage wird das Wasserspiel zum Winter abgestellt.

Stimmt ja auch. Denn nach siebenmonatiger Bauzeit präsentieren sich die Fußgängerzone und der Marktplatz so, wie es Bürgermeister Lothar Christ in seiner Ansprache bezeichnete: „Die Innenstadt lädt mehr als zuvor zum Einkaufen und Flanieren ein, sie ist ,gute Stube´ für die Bevölkerung, aber auch attraktiver Anziehungspunkt für Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung.“ Die vielen auswärtigen Autokennzeichen in Werne ließen vermuten, dass Lothar Christ Recht hat. Der Marktplatz und die Steinstraße mit ihren Nebenstraßen waren „gerammelt voll“. Und noch einen Aspekt erwähnte der Bürgermeister: „Was mich besonders freut, ist, dass beim Ausbau von Marktplatz und Steinstraße unsere Innenstadt erheblich barrierefreier geworden ist. Und zwar durch die Auswahl der Oberflächenmaterialien ebenso wie durch die neue Höhenlage der Straßenoberfläche. So sind in vielen Fällen Stufen beseitigt oder zumindest reduziert werden.“ Was vor allem die Kunden in den Geschäften der Fußgängerzone freuen dürfte: Die betraten nämlich zuhauf und zumeist stufenlos die Geschäfte. Was aber auch an den vielen Aktionen und Preisnachlässen lag, die die Händler anlässlich der Einweihung der „neuen“ Innenstadt organisiert hatten. Überall war zu spüren: Endlich ist die Baustelle Innenstadt Geschichte; und es hat sich gelohnt.

Da passte es, dass sich Mädchen und Jungen einen richtigen Spaß daraus machten, das neue Wasserspiel, durch Privatinitiative auf dem Marktplatz installiert, als Dusche zu nutzen. Dazu wiederum passte der strahlende Sonnenschein mit Temperaturen weit über der 20-Grad-Marke. Der Inhalt des 100-Liter-Bierfasses des Bürgermeisters wurde für einen Euro pro Glas verkauft. Der Erlös kommt der privaten Wasserspiel-Initiative zu Gute. Die umgebaute Innenstadt und auch die Feier erfüllten auch Hein-Theo Küper, Vorstandsmitglied der Werbegemeinschaft „Wir für Werne“, mit Stolz: „Heute habe ich nur noch Spaß.“ Er lud die Werner und auch die Besucher ein: „Entdecken Sie die besondere Atmosphäre Wernes.“ Damit die Lippestadt den Status „beste Besucherentwicklung im IHK-Bezirk Dortmund“ halten könne, müsse auch weiter in die Zukunft geplant werden, gab er dem Bürgermeister, der Verwaltung und der Lokalpolitik mit auf den Weg: „Jetzt müssen wir auch die Bonenstraße gestalten.“ Damit es auch weiterhin heißen könne „Werne lebt.“ Unter den Gästen waren neben lokaler Prominenz auch zwei Männer, die wesentlichen Anteil an der Entwicklung des Innenstadt-Umbaus haben: Architekt und Planer Martin Rogge und Alt-Bürgermeister Meinhard Wichmann.

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