Werner i-Männchen schneiden im Vergleich gut ab

Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen

264 i-Männchen aus Werne hat der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Kreises jetzt untersucht: Pünktlich zum Schulstart standen die Schuleingangsuntersuchungen an. Die Werner Erstklässler stehen im kreisweiten Vergleich gut da. In der Lippestadt gibt es beispielsweise die wenigsten übergewichtigen i-Männchen.

von Miriam Instenberg

WERNE/KREIS UNNA

, 09.09.2014, 13:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Werner i-Männchen sind fit: Nur 4,9 Prozent der jetzt gestarteten Erstklässler sind übergewichtig.

Die Werner i-Männchen sind fit: Nur 4,9 Prozent der jetzt gestarteten Erstklässler sind übergewichtig.

In letzterer Kategorie schneiden die Werner i-Männchen besonders gut ab: Nur 4,9 Prozent, also 13 der 264 untersuchten Erstklässler, sind übergewichtig. Im Vergleich der Kreis-Unna-Städte ist das der beste Wert. Der Anteil übergewichtiger Kinder im Kreis Unna ist seit der letzten Schuleingangsuntersuchung gesunken. 26,5 Prozent der Erstklässler haben die Ärzte empfohlen, mehr Sport zu treiben.

Im Bereich der Sprachauffälligkeiten liegen die Werner i-Männchen im Mittelfeld: 24,62 Prozent von ihnen haben eine therapiebedürftige Sprachstörung. Weniger sind es nur in Schwerte (16,39 Prozent), Lünen (18,49 Prozent), Unna (24,53) und in Bergkamen (24,28 Prozent).  47 der untersuchten i-Männchen aus Werne haben eine andere Muttersprache als Deutsch. Nur bei fünf von ihnen wurden unzureichende Deutschkenntnisse festgestellt.

Erstmals liegt in diesem Jahr im Kreis Unna bei den Schuleingangsuntersuchungen der Anteil sprachauffälliger Kinder aus interkulturellen Familien auf demselben Niveau wie der Anteil von angehenden i-Männchen aus deutschsprachigen Familien.

Insgesamt ist der Anteil der Erstklässler mit Sprachauffälligkeiten im Kreis Unna weniger geworden: Waren im vergangenen Jahr noch 28 Prozent der untersuchten Kinder sprachgestört, hat sich der Anteil jetzt auf 23,5 Prozent verringert.

Ein deutlicher Unterschied ist hier allerdings bei den Zahlen der untersuchten Mädchen und der untersuchten Jungen feststellbar. 28,5 Prozent der Kinder mit Sprachstörungen im Kreis Unna sind männlich, nur 18 Prozent sind weiblich.   

Dieser Trend spiegelt sich auch in den Ergebnissen aus Werne wider: Fast 29 Prozent der untersuchten Jungen haben hier eine Sprachstörung, bei den Mädchen sind es nur 20 Prozent. Einen breiteren Überblick über die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen im Kreis Unna, aufgeschlüsselt nach Kategorien und Jahren, bietet die folgende Grafik. 

 

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