Willi Lülf - Top: Stadtkernsanierung und Sport. Flop: Nachnutzung Zechengelände

mlzBester Bürgermeister

Wir fragen Sie: Wer war der beste Bürgermeister Wernes in den vergangenen drei Jahrzehnten? Wir haben mit allen vier noch lebenden Amtsträgern gesprochen. Hier kommt Willi Lülf zu Wort.

Werne

, 28.08.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der heute 81-jährige Willi Lülf stand mehr als ein Jahrzehnt, von 1984 bis 1997, an der Spitze der Stadt Werne. Im Gegensatz zu den drei ihm folgenden Amtsträgern allerdings als ehrenamtlicher Bürgermeister. Die Leitung der Verwaltung übernahm ein hauptamtlicher Stadtdirektor.

Willi Lülf - gut vernetzt und durchsetzungsstark

Dennoch hatte der gut vernetzte, durchsetzungsstarke Lülf viele Projekte angestoßen und durchgezogen. „Die Infrastruktur und Stadtkernsanierung waren sicherlich wichtige Projekte in meiner Amtszeit“, erinnert sich Lülf auf Anfrage der Redaktion.

Willi Lülf - Top: Stadtkernsanierung und Sport. Flop: Nachnutzung Zechengelände

Willi Lülf beim Protestmarsch gegen die Sondermülldeponie in der Düsbecke im Jahre 1993. © Philip Watson (A)

Lülf hatte eine große Nähe zum Sport, „der Bereiche war mit wichtig“, sagt er und führt den Bau etlicher Sportanlagen in seinen Legislaturperioden an. „Damals war auch noch der Wassersport dominierend in Werne“, ergänzt der 81-Jährige.

Durch Baugebiete wie den Dornberg bekam Werne „ein neues Gesicht und auch neue Einwohner, die hier sesshaft werden wollten“, sagt er. Stark - und erfolgreich - engagierte sich Willi Lülf auch gegen die Einrichtung einer Sondermülldeponie. Alte Fotos zeigen ihn an der Spitze der Protestbewegung.

Und der größte Fehlschlag in Lülfs Amtszeit?

„Die Nachnutzung des Zechen-Geländes, das hat damals nicht geklappt. Das hätte ich energischer anpacken müssen.“

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