Wochenmarkt während des Lockdowns

Wochenmarkt in Werne: Nun ist klar, welche Händler ihre Stände aufbauen dürfen

Mit der neuen Coronaschutzverordnung stellen sich auch viele Fragen. Das betrifft etwa Markthändler, die nicht wissen, ob sie ihren Stand auf einem Wochenmarkt aufbauen dürfen. Nun gibt es Klarheit.
Nun ist eindeutig geklärt, welche Marktbeschicker ihre Stände im Lockdown auf dem Wochenmarkt in Werne aufbauen dürfen. © Jörg Heckenkamp

Aus der neuen Coronaschutzverordnung des Landes NRW geht hervor, was für den Einzelhandel im Lockdown gilt. Allerdings gab es Unklarheiten, welche Artikel neben den Waren des alltäglichen Bedarfs auf Wochenmärkten angeboten werden dürfen. Das gilt etwa für Non-Food-Anbieter, die vielleicht Alltagsmasken in der Corona-Krise anbieten, darüber hinaus aber nicht nur Artikel für den täglichen Bedarf. Um letzte Details zu klären, haben sich die Verantwortlichen aus den Ordnungsämtern des Kreises Unna am Donnerstag (17. Dezember) dazu ausgetauscht. Doch weil es dazu nicht nur einheitliche Regeln im Kreis geben sollte, hatten die Vertreter der Städte ihre Anfrage an das Land NRW geschickt.

Am Donnerstagabend bekam Ordnungsdezernent Frank Gründken dann auch eine Antwort. „Es dürfen nur Waren angeboten werden, die zum alltäglichen Bedarf gehören. Anbieter, die nicht solche Waren anbieten wie etwa Textilien gehören nicht dazu.“ So wurde auch die Vorgabe, die man bisher in Werne verfolgt hat, vom Land NRW bestätigt. Die Marktbeschicker habe man bereits informiert. So wird es wie bereits am Dienstag auch nur Händler, die Waren des täglichen Bedarfs wie etwa Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch und Käse anbieten, an den nächsten Markttagen in Werne geben.

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