Wohnbauprojekte in Werne schreiten voran: Viele Interessenten für Bellingholz-Süd

Bauprojekte in Werne

In Werne entstehen mehrere neue Wohnquartiere. Wie weit man in den Planungen ist, berichtete nun Baudezernent Ralf Bülte. Auch wenn man teils noch am Anfang steht, gibt es schon viele Interessenten.

Werne

, 15.01.2021, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bei einigen Wohnbauprojekten in Werne dauert es noch, bis der symbolische Spatenstich erfolgt. Dennoch gibt es bereits jetzt viele Interessenten für die neuen Wohngebiete.

Bei einigen Wohnbauprojekten in Werne dauert es noch, bis der symbolische Spatenstich erfolgt. Dennoch gibt es bereits jetzt viele Interessenten für die neuen Wohngebiete. © Vanessa Trinkwald (A)

An einigen Stellen in Werne entstehen neue Wohnquartiere. Einen Überblick über den Stand der Projekte gab Baudezernent Ralf Bülte nun in der jüngsten Informationsveranstaltung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung per Videokonferenz.

In Kürze, so Bülte, soll es etwa am Baugebiet „Am Eikawäldchen“ in Stockum los gehen. Der zuständige Architekt plant mit einer Erschließung noch in diesem Frühjahr, erklärt Bülte erleichtert. „Da haben wir lange drauf gewartet. Der Antrag liegt schon fast ein Jahr vor“, so der Baudezernent. Baurecht liegt bereits vor, nun soll der Bebauungsplan „für die äußerst begehrte Wohnungslage“ (O-Ton Bülte) und die geplanten rund 70 Wohneinheiten folgen.

Bürgerversammlung für Bauprojekt Baaken geplant

Auf den Spatenstich zum Wohnquartier in der Eika wartete man schon länger. Immer wieder gab es aber Hürden. So rief etwa der Steinkauz Naturschützer auf den Plan, zudem gab es Diskussionen über den Lärmschutz. Unter anderem über Lärmschutzmaßnahmen, aber auch über das Projekt an sich gab es auch beim Baugebiet Baaken zuletzt Streit zwischen Anwohnern und Stadtverwaltung.

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Dementsprechend ins Stocken geraten derzeit die weiteren Planungen. In der ersten Phase habe man die Einwände und die Wünsche der Anwohner, die sehr umfangreich gewesen seien, aufgearbeitet. „Nun muss im nächsten Schritt entschieden werden, wie die Politik damit umgeht“, erklärt Bülte.

Dazu soll es eine Bürgerversammlung Ende Februar oder Anfang März geben. Diese ist aufgrund der Corona-Pandemie nicht als Präsenzveranstaltung, sondern auf digitalem Weg geplant, so Bülte weiter. Man wolle nun in der Planung weiterkommen und möglichst noch in diesem Jahr Baurecht für die geplanten 75 Wohneinheiten erteilen.

Schon viele Interessenten für Bellingholz-Süd

Am Anfang hingegen steht man noch beim Wohnquartier Bellingholz-Süd. Auf der gut 70.000 Quadratmeter großen bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche sollen bis zu 180 Wohneinheiten sowie eine Kita und öffentliche Grünflächen entstehen. Derzeit werden die Kosten für das Wohnbauprojekt ermittelt. Interessenten für das attraktive neue Wohnquartier gibt es hingegen schon unzählige.

„150 Interessenten allein für die Einfamilienhäuser gibt es schon“, erklärte Ralf Bülte auf die Nachfrage von Adelheid Hauschopp-Francke (SPD, sachkundige Bürgerin) in der digitalen Informationsveranstaltung zum Ausschuss. Bisher sind 94 Wohneinheiten in Einfamilienhäusern geplant. „Man weiß nie, ob alle Interessenten dabei bleiben. Aber wenn sie sich jetzt schon für das Baugebiet interessieren, bleiben sie wohl am Ball. Dann wird es schon ziemlich eng“, sagt Bülte.

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